Alles ist verwoben. Nicht auf den ersten Blick – die Komplexität zeigt sich erst mit der Reife. Und es ist nicht zu spät. Der Fussabdruck vom immer wieder ersten Menschen: mit Stempelkissen für die glücklichsten Eltern oder mit Mondstaub aus dem Meer der Stille? Vielleicht mit weiss gezackten Rändern, begleitet von Kinderlachen im Poesiealbum. Dann hörst du diese sanfte, silbrige Stimme, passend zu ihrem dunklen jungen Haar. Und schon als kleines Mädchen hatte sie diesen bösen Blick. Es lag nicht an der kratzigen Wollmütze oder am Sand im Schuh.
Alles so verflochten.
„Es hat mir nichts ausgemacht, wie sie mich nannte …“ – ein Raum als einziges Zuhause, gefüllt mit wenigen Dingen: Bücher, Bilder, Radio, Schachfiguren, alte Briefe. Wenig – und doch alles voller Erinnerung. (Raymond Chandler, The Big Sleep.)
Dann eine neue, starke Stimme: Sophie Jung mit ihrem Werk The Bigger Sleep. Eine spiegelnde Rauminstallation, surreale Skulpturen und vertraute Objekte – „lost souls“. Fragen nach Realität und Fiktion.
It’s not what it looks like. Auch die getigerte Maine Coon könnte eine schwarze Scottish Fold sein.
Und die kleine Schuhgrösse 22 – wieder ein grosser Schritt für die Menschheit.
Verbundenheit ist das Schlüsselwort in Sophies Welt – aufgewacht aus dem tiefen Schlaf.