Lebensraum Moor

Traumlandschaft. Sanft, wolkenweich. Sich nun hinlegen, einfach nur ausspannen, meditieren.
Der Duft der Moose, erdig, herb. Wellness pur – kostenlos in der Natur. Beim Wandern, fern ab der Hektik der Stadt, sich neu entdecken. Loslassen. Nicht erreichbar, nur für sich alleine sein. No Phone, no Tablet. Digital Detox.
Neuer Genuss. Einatmen. Ausatmen. Den Herzschlag spüren.
Ein Rotmilan kreist unweit über den nahen Fichtenwald. Sein Ruf ist langgezogen, wellenförmig und hört sich klagend an. Keine Zeit für Trauer nun. Keine Tristesse. Einatmen, ausatmen. Natur, Glück, Seligkeit tanken. Sich Sein.
Erst in der Nacht, weiter wandern.
philippsenn_moor L1001087 2

© Philipp Senn. Eben war er noch sichtbar, der junge Frosch: Instinkt – vom Rotmilan schnell abgetaucht. Black Forest.

philippsenn_moor L1001077 2

© Philipp Senn. Würzig, herbe Düfte. Moderndes Holz. gar ein wenig Moschus? Tresor von Lancôme? Wohl nur Einbildung oder doch nicht? Black Forest.

philippsenn_moor L1000947 4

© Philipp Senn. Wenige Kornpflanzen, verweht ins nahe Moorgebiet. Black Forest.

philippsenn_moor L1001073 2a

© Philipp Senn. Junge Fichten umarmen.Widertonmoos, bis 40 cm hoch; grösste heimische Art. Bevorzugt dauerfeuchte kalkfreie Standorte in Nadelwäldern. Black Forest.

philippsenn_moor L1001775 3

© Philipp Senn. Schachtelhalme und Farne behaupten sich standhaft noch. Black Forest.